Dein Zwift-Blog auf Deutsch mit Tipps, Tricks, Tests, Angebote & aktuelle Infos für dein virtuelles Indoor-Training. Perfekt für Radsport- & Fitness-Freunde!
Allgemein
In der Kategorie Allgemein findest du vielfältige Themen rund um Zwift, die über spezifische Bereiche wie Strecken, Events oder Technik hinausgehen. Hier werden spannende News, Updates, Hintergrundberichte und allgemeine Tipps zur Nutzung der Plattform gesammelt.
Ob du dich über die neuesten Entwicklungen informieren oder einfach mehr über Zwift erfahren möchtest – diese Kategorie bietet dir einen Überblick über alles, was die Zwift-Community bewegt.
Bleib auf dem Laufenden und entdecke interessante Inhalte, die dein Zwift-Erlebnis bereichern!
Die Tage werden kürzer, die Abende kühler – für viele von uns beginnt jetzt wieder die schönste Zeit des Jahres: die Indoor-Saison. Und passend dazu gibt es gerade ein richtig starkes Angebot für alle, die noch auf der Suche nach dem passenden Smarttrainer sind oder ihr Setup endlich vervollständigen wollen.
Das Angebot im Überblick
Aktuell gibt es 10 % Rabatt auf den Wahoo KICKR CORE 2 – und obendrauf eine gratis Trainingsmatte im Wert von 89,99 €. Der Rabatt wird automatisch über den speziellen Angebotslink angewendet, ein Gutscheincode ist nicht nötig: Du zahlst für das Bundle nur 494,99 Euro statt 639,98 Euro!
Auf einen Blick:
Aktion: Get Set – Startklar für die Indoor-Saison
Inhalt: 10 % Rabatt auf den Wahoo KICKR CORE 2 + gratis Trainingsmatte
Gesamtersparnis: 149,99 € (22 % Rabatt) in der EU
Verfügbar für: UK und EU (leider nicht für die USA)
Zeitraum: ab sofort bis zum 30. September
Code: keiner nötig – der Rabatt greift automatisch über den Angebotslink
Warum sich das lohnt
Der Wahoo KICKR CORE 2 gehört zu den beliebtesten Smarttrainern für Zwift – ein solides, zuverlässiges Direktantriebsgerät zu einem fairen Preis, das für die meisten von uns völlig ausreicht, um ordentlich Watt zu treten. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, endlich vom Rollentrainer auf ein Direktantriebssystem umzusteigen, bekommt hier einen richtig guten Einstiegspunkt.
Die Trainingsmatte gehört ohnehin zu den Dingen, die man sich früher oder später sowieso zulegt – Schweiß, Vibrationen und der Schutz des Bodens sprechen für sich. Dass sie hier einfach obendrauf kommt, macht das Gesamtpaket besonders attraktiv.
Für wen ist das interessant?
Einsteiger, die von einem klassischen Rollentrainer auf einen Smarttrainer umsteigen wollen
Zwifter, die ihr aktuelles Setup ersetzen oder als Zweitgerät ausbauen möchten
Alle, die schon lange auf ein gutes Angebot gewartet haben, um sich den KICKR CORE 2 zuzulegen
Wichtig zu wissen
Das Angebot gilt nur für UK und die EU – Nutzer aus den USA gehen hier leider leer aus. Und: Es läuft nur bis zum 30. September, danach ist wieder Schluss mit dem Rabatt.
Wer also schon länger überlegt hat, sich für die kommende Indoor-Saison neu auszustatten, sollte jetzt zuschlagen – bevor die Aktion endet und der Winter startklar vor der Tür steht.
Die neueste Ausgabe von „This Season on Zwift“ soll das Training für jeden Fahrer einfacher, spaßiger und effektiver machen.
Zwift hat heute die Highlights seiner umfangreichen Roadmap für die kommende Season vorgestellt. Die anstehenden Updates sollen die Plattform einfacher nutzbar, persönlicher, effektiver und noch lohnender machen und richten sich an die gesamte Bandbreite der globalen Zwift-Community – von WorldTour-Profis bis hin zu Einsteigern und Freizeitfahrern.
Zwift Ride V2 – Ab sofort verfügbar
Der beste Weg, um bei Zwift zu fahren, wurde noch besser. Ab heute ist Zwift Ride V2 verfügbar und bringt mehr Verstellbarkeit für das beliebte Smart Bike – zum gleichen attraktiven Preis (1.199,99 €). Das überarbeitete Zwift Ride bietet einen kompakteren Rahmen, der nun Fahrer von 1,48m bis 1,98m aufnimmt. Zusätzlich wird Zwift Ride serienmäßig mit verstellbaren Kurbeln in fünf verschiedenen Längen ausgeliefert (160 mm, 165 mm, 170 mm, 172,5 mm, 175 mm). Eine überarbeitete Sattelstütze ermöglicht zudem eine größere Verstellbarkeit nach vorne und hinten, sodass Zwifter eine weiter vorne liegende Sattelposition als bisher erreichen können. Bestehende Zwift-Ride-Besitzer können die verstellbaren Kurbeln und die neue Sattelstütze als Zubehör auf Zwift.com erwerben.
Neues Home-Screen-Design für Zwift Companion – Ab Oktober
Ab Oktober erhält die Zwift-Companion-App ein frisches neues Design. Größere Anpassungen am Startbildschirm vereinfachen die Nutzung und rücken die wichtigsten Informationen stärker in den Vordergrund. Zwift Companion wird deine Erfolge künftig noch besser würdigen und Fortschritte deutlicher hervorheben. Der wöchentliche Aktivitätsgraph wird auf zwei Bildschirme aufgeteilt, wodurch sich die eigene Woche und die Fitnessentwicklung leichter nachverfolgen lassen.
WHOOP-Integration – Ab sofort in Zwift
Ab heute steht Zwiftern eine neue Partner-Integration mit WHOOP zur Verfügung. Diese erste Anbindung an ein Wearable hilft Zwiftern, ein vollständigeres Bild ihres Trainings zu bekommen, indem Erkenntnisse auf Basis des WHOOP-Recovery-Scores einfließen. An „roten“ Tagen passt Zwift die persönlichen Empfehlungen automatisch an, damit Athleten trotzdem eine sinnvolle Einheit absolvieren können, ohne sich zu übernehmen.
Die WHOOP-Anbindung ist ab heute in Zwift verfügbar. Später in diesem Herbst profitieren Zwifter mit WHOOP-Verbindung zusätzlich von einer erweiterten Darstellung in der WHOOP-App, in der Zwift-Fahrten und -Läufe sichtbar sein werden.
Update des Zwift-Game-Startbildschirms – Rollout ab 22. September
Nicht nur Zwift Companion bekommt in dieser Season ein neues Gesicht. Ab dem 22. September wird auch der Startbildschirm des Zwift-Games überarbeitet und rückt Planung und Fortschritt stärker in den Fokus. Geplante Inhalte werden im neuen Design prominenter dargestellt, sodass die nächste Aktivität nur einen Klick entfernt ist. Zusätzlich helfen Tages-Tags bei geplanten Aktivitäten dabei, die eigene Woche besser zu visualisieren.
Zwifter werden zudem ein neues Fortschritts-Widget bemerken, das dabei hilft, die wöchentlichen Ziele im Blick zu behalten – zusammen mit Statistiken zur Karriereentwicklung, einem vielfach gewünschten Update.
Watopia-Erweiterung – Ab 26. Oktober
Zwift erweitert Watopia, das beliebteste Ziel im Indoor-Cycling, weiter. Inspiriert von der Westküste Kaliforniens und Catalina Island, fügt diese Erweiterung rund 18 Kilometer neue Straßen hinzu, die Jarvis mit dem Jungle verbinden. Die neue Umgebung bietet eine flache Umgehungsstrecke um den Epic KOM sowie zwei speziell fürs Renngeschehen konzipierte Criterium-Rundkurse.
Tour of Watopia – 5. Oktober bis 22. November
Ab dem 26. Oktober können Zwifter die neue Inselkette erkunden – pünktlich zu Etappe 4 der Tour of Watopia. Die Tour of Watopia selbst läuft in diesem Jahr vom 5. Oktober bis 22. November, mit Doppel-XP und einer neuen ultimativen Challenge.
Watt Lock – Ab Oktober
Ab Oktober gibt „Watt Lock“ Zwiftern mehr Kontrolle über ihre Trainingsintensität. Watt Lock ist ein ERG-Modus-Umschalter, der während Freerides über die Zwift Action Bar zugänglich ist und es erlaubt, sich per Klick auf eine Ziel-Leistung festzulegen. Zone-2-Tage bleiben so wirklich Zone 2. Wer Zwift-Game-Controller (Zwift Ride, Zwift Click oder Zwift Play) nutzt, kann damit die Ziel-Leistung unterwegs einfach anpassen.
Power Play – 23. November bis 27. Dezember
Im November startet eine ganz neue Kampagne bei Zwift. Power Play soll Zwiftern eine frische und unterhaltsame Möglichkeit bieten, ein qualitativ hochwertiges Workout zu absolvieren – unter Nutzung der Power-Segmente in New York, an den Anstiegen Monmartre und The Grade sowie neuer Power-Segmente, die mit der Watopia-Erweiterung eingeführt werden. Wie gewohnt gibt es Belohnungen, von Trikots bis hin zu Drops.
Drop-Shop-Updates – Die ganze Season über
Wer durch die Teilnahme an Power Play Bonus-Drops verdient hat, wird in dieser Season noch mehr im Drop Shop zum Ausgeben finden. Drops sind Zwifts Ingame-Währung und können ausschließlich durchs Fahren verdient werden. Zwifter können ihre hart verdienten Drops im Zwift Drop Shop ausgeben, der ultimativen Shopfront im Radsport. Der Drop Shop wurde in diesem Jahr bereits grundlegend überarbeitet – und das soll so weitergehen. Im Oktober kommt ein Kona-Drop mit den neuesten Triathlon-Rädern und -Laufrädern für Zwift. Danach folgt ein Drop, den sich viele gewünscht haben: Factor-Bikes kommen in den Drop Shop, zusammen mit Black-Inc-Laufrädern. Außerdem wird das ikonische Zwift-x-Pinarello-Lackdesign käuflich verfügbar sein.
Zwei neue Halo Bikes – Ende 2026
Halo Bikes sind die ultimative Möglichkeit, die eigene harte Arbeit auf Zwift zu präsentieren. Aktuell gibt es drei Halo Bikes von Specialized, Cannondale und Pinarello. Um sich das Recht auf den Kauf eines Halo Bikes zu verdienen, müssen Zwifter drei Räder der jeweiligen Marke vollständig aufrüsten – keine leichte Aufgabe! Zwift erweitert die Halo-Bike-Reihe nun zum ersten Mal seit dem Launch und bringt neue Flaggschiff-Räder von Cervélo und Canyon. Fans dieser Marken sollten am besten schon jetzt mit dem Aufrüsten beginnen! Für die Enthüllung der Räder müssen Zwifter noch etwas gespannt bleiben – aber könnt ihr schon erraten, welches der beiden es sein könnte?
Zwift Racing – Neue Serie startet im September mit Zwift Racing p/b DURA-ACE
Zwifts „Always-on“-Renninhalte werden in dieser Season um „Zwift Racing“ erweitert. Zwift Racing bietet durchgehend verfügbare Rennen in den Formaten TT, Criterium und Epic. Die erste Serie wird von DURA-ACE präsentiert und startet im September.
Zwift Racing League – Rückkehr im September
Ebenfalls im September startet Zwifts Team-Renn-Eventserie, die Zwift Racing League. In diesem Jahr will Zwift die Serie zugänglicher gestalten: Mit den „Road to Zwift Racing League“-Einsteigerfahrten sollen neue Rennfahrer an die Formate herangeführt werden und lernen, wie man ein Team findet. Zusätzlich wird in Season One ein neues Format namens „Race of Truth“ eingeführt – ein Massenstart-Rennen ohne Windschatten, das eine neue taktische Herausforderung mit sich bringt.
Passend zur Women’s Tour startet eine zweiwöchige Rabattaktion auf zwei der beliebtesten Hardware-Optionen im Zwift-Ökosystem. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, sich einen Smart Trainer oder ein komplettes Indoor-Bike-Setup zuzulegen, sollte jetzt genauer hinschauen.
Der KICKR CORE 2 ist Wahoos Einstieg in die Smart-Trainer-Welt mit solider Leistungsmessung und stabilem Fahrgefühl. Inklusive sind hier bereits der Zwift Cog sowie das Zwift Click – also die Schaltlogik, die man sonst separat dazukaufen müsste, um virtuelles Schalten direkt am Lenker zu nutzen.
Wer den kompletten Umstieg auf ein dediziertes Indoor-Setup plant, bekommt hier den Zwift Ride – Zwifts eigenes modulares Indoor-Bike-Frame – zusammen mit dem KICKR CORE 2 als Antriebseinheit im Paket. Für alle, die kein Rad ständig ein- und ausspannen wollen, ist das eine der komfortabelsten Lösungen im aktuellen Markt.
Zeitraum der Aktion
Start: Montag, 27. Juli, 01:01 Uhr (CEST)
Ende: Sonntag, 10. August, 00:59 Uhr (CEST)
Für wen lohnt sich das?
Einsteiger: Der KICKR CORE 2 für 399 € ist aktuell einer der günstigsten Zugänge zu einem „echten“ Smart Trainer mit Zwift-Anbindung, ganz ohne separates Zubehör nachkaufen zu müssen.
Umsteiger auf ein festes Indoor-Setup: Das Ride-Bundle für 999 € spart gegenüber Einzelkauf spürbar und eliminiert den Aufwand des Rad-Wechsels zwischen Outdoor und Indoor.
Winterplanung: Wer ohnehin plant, die kalte Jahreszeit verstärkt drinnen zu trainieren, sichert sich mit diesem Zeitfenster einen der besseren Preispunkte des Jahres.
Fazit
Zwei Wochen, zwei klare Angebote – wer eine Anschaffung ohnehin auf dem Zettel hatte, sollte den Zeitraum bis zum 9. August im Auge behalten. Ich werde die Aktion im Blog weiterverfolgen und ergänze, sobald es Rückmeldungen oder Erfahrungswerte aus der Community gibt.
Alle Preise und Angaben laut Hersteller-/Zwift-Promo, Stand 27. Juli 2026.
Wer schon mal live an der Champs-Élysées gestanden hat, wenn das Peloton zum Finale einrollt, kennt dieses Kribbeln. Genau dieses Gefühl will Zwift jetzt auch auf dem Trainer erzeugen – und legt dafür ordentlich nach: Die Paris-Karte wird kräftig ausgebaut, pünktlich zur Tour-Saison.
Was ist neu?
Die bisherige Paris-Strecke kennen viele noch aus der Virtual Tour de France 2020 – im Kern die klassische Schlussrunde über die Champs-Élysées. Jetzt kommt ein Stück Paris dazu, das es in sich hat: der Kopfsteinpflaster-Anstieg hinauf zur Basilique du Sacré-Cœur in Montmartre. Kurz, giftig steil, genau die Art Rampe, bei der man auf dem Rollentrainer kurz überlegt, ob man nicht doch lieber hätte schalten sollen, bevor man reingefahren ist.
Mit der Erweiterung wächst die Kartengröße nahezu auf das Doppelte. Neu mit dabei: der Montmartre-KOM sowie drei frische Sprintwertungen – Église, Tchou Tchou und Monceau.
Die neuen Strecken im Überblick
Insgesamt gibt es zehn neue Routen, acht davon fürs Rad, zwei zum Laufen. Für alle, die ihre Trainingsplanung danach ausrichten wollen, hier die Eckdaten:
Rad:
Crêpe Escape – 16,4 km / 113 Hm: eine Runde Champs-Élysées, dann rauf nach Montmartre
La Boucle – 16,0 km / 118 Hm: Montmartre-Anstieg, danach Sprint die Champs-Élysées runter
Paris Toujours – 69,2 km / 448 Hm: drei Runden Champs-Élysées plus drei Kombi-Runden über den Église-Sprint
Heart of Montmartre – 74,5 km / 500 Hm: ähnlicher Aufbau, diesmal über den Monceau-Sprint
Doppelter Espresso – 30,5 km / 222 Hm: zweimal Champs-Élysées, zweimal Montmartre-KOM – für alle, die abends noch mal richtig Wattzahlen sehen wollen
Montmartre-Mix – 25,2 km / 190 Hm: einmal quer durch alle Straßen von Paris
Loop de loop de loop – 7,2 km / 36 Hm: kompakte Runden-Strecke für kurze, knackige Einheiten
Cirque du Suffer – 20,9 km / 29 Hm: 50 (!) Runden um den Arc de Triomphe mit Sprintfinale – klingt nach der Art Strecke, die man einmal macht und dann genau weiß, warum man sie nur einmal macht
Laufen:
Rues in Rythme – 5,0 km / 34 Hm: kurze Laufrunde durchs Zentrum
Paris Pacer – 11,0 km / 79 Hm: mit dem Montmartre-Anstieg drin – hier lohnt sich ein realistisches Pacing mehr als sonst
Tour Fever: Fünf Etappen, fünf Wochen
Vom 6. Juli bis zum 16. August läuft die Kampagne „Tour Fever“, inspiriert von Streckenprofilen der Tour de France und der Tour de France Femmes. Fünf Etappen, jede eine Woche lang aktiv, jeweils mit einer langen und einer kurzen Variante:
Loop de loop de loop / Montmartre Mixer
Casse-Pattes / Road to Sky
Crêpe Escape / Three Musketeers
Hell of the North / Ven-Top
La Boucle / Double Espresso
Wer eine Etappe verpasst, muss nicht komplett leer ausgehen: In der Nachholwoche lassen sich offene Etappen frei nachholen.
Lohnt sich die Ultimate Challenge?
Für Sammler gibt’s zusätzlich die Ultimate Challenge: 7 von 10 Strecken bringen 500 XP, alle 10 schalten den Tour-Fever-Bucket-Hat frei. Alle fünf Etappen abgeschlossen? Dann gibt’s das Tour-Fever-Trikot und das Watch-the-Femmes-Trikot obendrauf. Und wer testen will, wie sich eine L’Étape anfühlt: Eine der beiden langen Varianten von Etappe 4 fahren und das L’Étape-Trikot der Tour de France Femmes ist freigeschaltet.
Ob einem diese Sammel-Mechanik wirklich zusätzliche Motivation gibt oder ob man ohnehin schon aus Freude an der Strecke fahren würde, muss am Ende jeder für sich entscheiden – ich fahre Montmartre wahrscheinlich einfach, weil ein giftiger kurzer Anstieg im Training gut tut, Badge hin oder her.
Drop Shop: neues Material zum Verballern
Passend zur Aktion gibt’s auch im Drop Shop Nachschub: Cervelo S5, Cannondale SuperSix Evo, Giant Propel ADSL 0 und das Wilier Filante SLR ID2 als neue Rahmen, dazu neue Laufräder von Reserve (57/64 und 34/37), Cadex (Max 50) und Miche. Wer noch Drops übrig hat, findet hier eine gute Gelegenheit, sie sinnvoll loszuwerden.
Fazit
Die Montmartre-Erweiterung ist mehr als nur ein neuer Kartenausschnitt – der Kopfsteinpflaster-Anstieg bringt eine neue Belastungsform in eine Karte, die bisher vor allem für flache Sprint-Action bekannt war. Wer im Sommer ohnehin auf dem Trainer sitzt, bekommt mit „Tour Fever“ einen guten Rahmen, um gezielt kurze, intensive Reize zu setzen – Montmartre eignet sich dafür fast schon zu gut.
Der Indoor-Cycling-Markt hat eine echte Überraschung parat: Zwift übernimmt Rouvy – und das dürfte die Landschaft der virtuellen Trainingsplattformen nachhaltig verändern. Was steckt dahinter, und was ändert sich für Nutzer beider Dienste?
Zwei Welten, ein Dach
Zwift und Rouvy verfolgen seit Jahren unterschiedliche Philosophien: Zwift setzt auf eine gameifizierte, virtuelle Trainingswelt mit animierten Avataren und Community-Events. Rouvy hingegen bringt echte Streckenvideos ins Wohnzimmer – von der Alpe d’Huez bis zur Vuelta-Etappe. Genau diese Komplementarität macht die Übernahme strategisch interessant.
Trotz des Zusammenschlusses sollen beide Plattformen eigenständig weitergeführt werden – mit getrennten Teams, Roadmaps und Abo-Modellen. Rouvy bleibt Rouvy, Zwift bleibt Zwift. Was sich ändert, ist das Ökosystem dahinter.
Hardware-Kompatibilität ab sofort
Konkret und sofort spürbar: Zwift-Ready-Trainer und Zwift-Ride-Rahmen sind ab heute mit Rouvy kompatibel. Das bedeutet, wer bereits Zwift-Hardware besitzt, kann diese ohne Umwege in der Rouvy-App nutzen – und umgekehrt profitieren neue Nutzer von einer einfacheren Einstiegshürde.
Weitere gemeinsame Updates sollen in den kommenden Monaten folgen – welche genau, kommunizieren beide Unternehmen bisher noch nicht im Detail.
Wachstumsmarkt Indoor-Cycling
Zwift-CEO Eric Min unterstreicht, dass der Indoor-Cycling-Markt gerade so stark wächst wie zuletzt während der Corona-Pandemie. Dabei beobachten beide Unternehmen einen neuen Nutzertyp: Menschen, die über das Indoor-Training überhaupt erst zum Radsport gefunden haben – nicht als Rennfahrer, sondern als Fitness- und Lifestylesportler.
Günstigere und einfacher zu bedienende Trainer – Stichwort „Zwift Ready“ – haben diesen Einstieg in den letzten Jahren massiv erleichtert. Sie funktionieren mit nahezu jedem vorhandenen Fahrrad, ohne teure Speziallösungen.
Was Rouvy-Nutzer wissen sollten
Für die bestehende Rouvy-Community ändert sich vorerst wenig. Petr Samek, Gründer und CEO von Rouvy, betont ausdrücklich: Das Produkt, das Team und der inhaltliche Fokus bleiben erhalten. Die Stärke von Rouvy – reale Strecken, Verbindung von Indoor und Outdoor – bleibt das Herzstück.
Langfristig dürfte der Zugang zum Zwift-Hardware-Ökosystem Rouvy die Möglichkeit geben, noch mehr Nutzer zu erreichen und das Erlebnis weiterzuentwickeln. Das klingt zunächst nach Marketing – aber die sofortige Trainer-Kompatibilität zeigt, dass hinter den Worten auch erste konkrete Schritte stecken.
Fazit
Diese Übernahme macht inhaltlich Sinn. Zwift und Rouvy sprechen unterschiedliche Trainierende an und müssen sich nicht kannibalisieren. Wer intensive Community-Rennen will, fährt Zwift. Wer das Tour-de-France-Feeling auf echten Strecken sucht, wählt Rouvy. Mit gemeinsamer Hardware-Basis entsteht ein Indoor-Cycling-Ökosystem, das beide Ansätze unter einem Dach vereint – ohne dass einer davon verschwinden muss. Ob das in der Praxis so reibungslos funktioniert, wie es klingt, wird die nächste Saison zeigen.